Sonderaustellung

VERDINGKINDER REDEN - ENFANCES VOLÉES

29. Januar - 29. Oktober 2017

Vernissage den 28. Januar um 18 Uhr 

Im Zentrum der Ausstellung VERDINGKINDER REDEN stehen Hördokumente von Betroffenen, ausgewählt aus Interviews, die im Rahmen zweier verschiedener Forschungsprojekte über die Fremdplatzierung von Kindern und das Verdingkinderwesen in der Romandie und in der Deutschschweiz geführt wurden. Ehemalige Verdingkinder und Heimkinder berichten über ihr Leben, ihre Erinnerungen und den Umgang mit ihren Erfahrungen.

Die Wanderausstellung schafft auf ihren Stationen Bezüge zu den unterschiedlichen regionalen Ausprägungen der Fremdplatzierung. Sie bildet ein Forum für Betroffene, beleuchtet die aktuelle Situation in der Schweiz und stellt Fragen zur Zukunft.

Leitfaden Schulklassen

Flyer (auf Französisch)

Fotografien des Asile des Billodes im Locle (1930-1940)





Fotografien des Asile des Billodes, im Le Locle, in den 30-40er Jahren, © Centre pédagogique des Billodes

Daueraustellung

Photo Ricardo Volpe

Eine permanente Ausstellung erzählt von Energie, Mühlen und Getreide und gibt Einblick in die Geschichte der unterirdischen Mühlen, die einen Querschnitt durch mehr als vier Jahrhunderte bilden. Die natürliche Felsgrotte, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert mit hydraulischen Installationen ausgestattet, im Laufe des 20. Jahrhunderts mit Unrat aufgefüllt, in den 70-er Jahren freigegraben und 1987 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, stellt die Hauptattraktion der wiederentdeckten Stätte dar. Die Ausstellung bietet eine Reise durch Raum und Zeit und erlaubt dem Besucher in den Schoss der Erde die faszinierende Örtlichkeit in ihrer historischen Dimension zu erfassen. In drei Räumen, jeder einem thematischen Gebiet gewidmet, werden markante Punkte der Geschichte des Ortes dargestellt. Der unter dem Thema «Vom Korn zum Brot» stehende Ausstellungsteil informiert über die sich ergänzenden Bereiche Getreideanbau, Müllerei und Bäckerei. Aufgezeigt wird die Entwicklung einer auf das Brot ausgerichteten Gesellschaft dank der Mechanisierung des Bäckergewerbes. Der Akzent wird vor allem auf die fortschreitende Modernisierung der Arbeitsmethoden  gelegt. Zwei andere Ausstellungsteile betonen «die Bedeutung des Wassers und seiner Windungen» und «die Auswirkungen der nahen französischen Grenze». Die Wiedergeburt des Ortes ist in einem letzten Ausstellungsteil zu entdecken: Aufräumungs- und Reinigungsarbeiten, Gebäudesanierung und Museographie. Ein Besuch in dieser jetzt in jeder Beziehung gepflegten Anlage ist ein faszinierendes Erlebnis.